Waldbaden: Die Energie des Waldes

Die Kraft des Waldbadens: Warum ein Aufenthalt im Wald positiv auf unser Wohlbefinden wirken kann

Frische Luft tut bekanntermaßen gut. Doch die positiven Auswirkungen eines Waldspaziergangs gehen weit über das bloße Atmen hinaus. Wusstest du, wie wertvoll das Waldbaden für unser Wohlbefinden sein kann? Europäische Studien haben bisher hauptsächlich die Auswirkungen von Grünflächen in städtischen Gebieten untersucht. Doch in Japan wird bereits seit Jahrzehnten intensiv zu den positiven Effekten des Waldbadens zur Gesundheitsprävention geforscht, im Rahmen der Shinrin-Yoku-Methode (übersetzt: Waldbaden).

Pilze im Wald als Symbol für achtsames Waldbaden
Quelle: Pexels

Die Shinrin-Yoku-Methode und ihre regenerierenden Effekte

Was ist Waldbaden eigentlich? Es geht darum, in der Atmosphäre des Waldes einzutauchen und bewusst die positiven Einflüsse der Natur auf Körper und Geist zu erfahren. Shinrin Yoku, oder Waldbaden, ist eine japanische Naturtherapie, die seit langem für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt ist. Die Methode kann sich auf unser Wohlbefinden in folgender Weise auswirken:

  • Frische Luft: 🌳 Der Wald bietet saubere und Sauerstoffreiche Luft, die die Lungen stärkt und die Atemwege klärt.
  • Stressreduktion: 😌 Der Anblick von Bäumen, das Rauschen der Blätter im Wind und die Ruhe des Waldes können Stress abbauen und die Entspannung fördern.
  • Immunsystemstärkung: 💪 Der Kontakt mit der Natur kann das Immunsystem stimulieren und die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten erhöhen.
  • Beruhigung der Nerven: 🧘 Die ruhige Umgebung des Waldes kann dazu beitragen, die Nerven zu beruhigen und den Blutdruck zu senken.
  • Sinneserfahrungen: 👀 Der Wald bietet eine Vielzahl von Sinneserfahrungen, von den Geräuschen der Natur bis hin zu den Farben der Umgebung, die das Wohlbefinden steigern können.
    In Japan ist Waldbaden bereits eine anerkannte Therapieform, inklusive Waldbaden auf Arztrezept.

    Kurzanleitung zum Waldbaden

    Wie funktioniert Waldbaden denn jetzt genau? Wenn du nun neugierig geworden bist und das Waldbaden selbst ausprobieren möchtest, hier einige Tipps:

    1. Wähle den richtigen Ort: 📍Such dir einen Wald aus in dem du dich wohlfühlst und wo nicht allzu viel los ist.

    2. Abschalten: 📵 Schalte dein Handy aus, um die Erfahrung ohne Ablenkung genießen zu können.

    3. Packe das Nötigste: 🎒 Eine Hängematte, Picknickdecke, Yogamatte, eventuell ein Handtuch oder dein persönliches Soul Food und vor allem was zu trinken.

    4. Sinnliche Erfahrungen: 🌿 Konzentriere dich bewusst auf die Geräusche, Gerüche und Berührungen des Waldes, um deine Sinne zu schärfen und das Wohlbefinden zu steigern.

    • Hören: Die Geräusche der Äste und Blätter die sich mit dem Wind im Einklang bewegen und auf die Geräusche von Insekten, Eichhörnchen und anderen Waldbewohnern. 
    • Sehen: Verfolge Bewegungen entspannt und wertfrei mit deinen Augen, als würdest du die Momente mit deinen Augen filmen oder fotografieren.
    • Spüren: Ertaste mit den Händen die Baumrinden und das Moos was diese bedeckt, lasse das Wasser aus Bächen durch die Finger gleiten lassen. Oder spring mit nackten Füßen in Pfützen?

    Indem du die Schönheit und Ruhe des Waldes genießt und dich von der Natur inspirieren lässt, kannst du das Waldbaden zu einem wertvollen Bestandteil deines Lebens machen.

    Was tut dir beim Waldbaden besonders gut? Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren!

    Unser Lieblingsgeräusch ist das Rascheln der Blätter bei Wind. Auch wenn der Wind von meinem Hund Scottie erzeugt wurde.

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    Quellen:

    Kotera, Y./Richardson, M./Sehffield, D. (2022). Effects of Shinrin-Yoku (Forest Bathing) and Nature Therapy on Mental Health: a Systematic Review and Meta-analysis, online verfügbar: hier

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