Bewusste und simple Tipps, um Lebensmittel zu schätzen & zu schützen

Die Herausforderung der Lebensmittelverschwendung  

Lebensmittelverschwendung ist ein dringendes Problem, das nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt auftritt. Bereits vor dem Transport in den Supermarkt entstehen die ersten Verluste, da streng regulierte Handelspraktiken dazu führen, dass einige Lebensmittel auf den Feldern liegen bleiben und ungenutzt verrotten. 

Gerade jetzt, nach der Weihnachtszeit, ist es uns wichtig genau auf dieses Thema aufmerksam zu machen, weil bestimmt viele wieder gemerkt haben, was für Herausforderungen diesbezüglich bei großen Festen entstehen. Wir kennen alle die festlich gedeckten Tische zu Weihnachten, was jedoch selten bewusst ist, ist das die Weihnachtszeit für ein Fünftel der gesamten Lebensmittelverschwendung im Jahr verantwortlich ist – und das in nicht einmal zwei vollen Wochen. Deshalb habt ihr mit unseren Tipps jetzt ein Jahr Zeit, um eure nächsten weihnachtlichen Feiertage nachhaltiger zu gestalten.

Wir haben zudem in der vergangenen Woche in unserem Less Blog bereits über Möglichkeiten für einen bewussteren Konsum berichtet und euch ein paar Tipps mit an die Hand gegeben, um dies umsetzen zu können.

Genau daran möchten wir heute anknüpfen, um vor allem Feiertage bei denen die ganze Familie zusammen isst bewusster zu gestalten. In dieser Zeit sollte es um die Menschen im Allgemeinen und seine persönlichen Liebsten gehen, um Liebe und Zuneigung und all das kann man geben, ohne verschwenderisch zu sein.  

Häufig weggeworfene Lebensmittel

Die folgenden Lebensmittel werden am häufigsten weggeschmissen, da in zu großen Mengen eingekauft wird oder die Haltbarkeit nicht mehr gegeben ist:
  • Obst
  • Gemüse  
  • Speisereste
  • Fertiggerichte  
  • Brot & Backwaren  
  • Milchprodukte  

Ursachen für Lebensmittelverschwendung

Warum Lebensmittel sonst weggeworfen werden, zeigen die folgenden Gründe:
  • Verdorbene Lebensmittel
  • Zu viel an Essen vorbereitet und gekocht. 
  • Unappetitliche Lebensmittel
  • Übermäßiger, nicht richtig geplanter Einkauf  
  • Geschmackspräferenzen  
  • Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums 

Unsere Tipps für weniger Lebensmittelverschwendung

Die oben genannten Aufzählungen geben einen guten Überblick, mit welchen Lebensmittel, und damit mit welchen Ressourcen, achtsamer umgegangen werden kann und welche Gründe für das Wegwerfen der Lebensmittel ausgehebelt werden müssen.

Wir haben folgende Tipps zusammengestellt, um bewusster mit unseren Lebensmittel umzugehen, um am Ende weniger Müll zu haben und mehr verwertete Lebensmittel.

  1. Richtig Einkaufen
  2. Richtig Lagern
  3. Richtig Portionieren
  4. Resteverwertung
  5. Lebensmittel wieder genießbar machen

Im folgenden werden führen wir diese Punkte näher aus:

1. Richtiges, bewusstes Einkaufen

Welche Fragen du dir für einen bewussten Einkauf im Supermarkt und fürs das Schreiben deiner Einkaufsliste stellen solltest, haben wir dir in unserem Blogartikel über bewussten Konsum zusammengefasst. Hier geht es darum, dass gut geplante Einkäufe nicht nur Lebensmittel als Ressourcen schützen, sondern auch Plastik eingespart werden kann. Wenn dich das näher interessiert, kommst du hier zum Artikel über bewussten Konsum im Alltag oder hier zum Artikel zum nachhaltigen Kühlschrank..

2. So werden Lebensmittel richtig gelagert

Die richtige Lagerung von Lebensmitteln kann die Haltbarkeit von Lebensmittel verlängern. Hierbei gibt es vor allem für das optimierte Einräumen des Kühlschranks viele Vorschläge, um die Lebensdauer deiner Lebensmittel zu verlängern. Wie du deinen Kühlschrank am besten einräumst und auch reinigst, erfährst du in diesem Artikel.

Oft sind Lebensmittel, wie Brot, Milchprodukte und Gemüse schneller verdorben, wenn diese in Plastik aufbewahrt werden. Hier bietet es sich an diese Produkte direkt beim Einkaufen in alternative Verpackungen zu packen, um nicht nur die Lebensdauer zu verlängern, sondern auch Plastikmüll einzusparen.

Produkte aus unserem Less Onlineshop, die dir hierbei helfen:

  • Die Bio-Leinen Brotbeutel in zwei verschiedenen Größen bieten sich an, direkt beim Bäcker vor Ort auf Tüten zu verzichten und die wunderschönen, pflegeleichten Beutel aus schadstofffreiem Bio-Leinen für den nachhaltigen Einkauf beim Bäcker zu nutzen.
  • Die Bienenwachstücher aus Bio-Leinen bieten sich an, um Käse direkt an der Käsetheke zu besorgen, um dort die konventionelle Plastikverpackung zu ersetzen oder um angeschnittenes Obst und Gemüse länger frisch zu halten.
  • Die Mehrweg Schüsselhauben, ebenfalls aus natürlichen und antibakteriellen Bio-Leinen, sind ebenfalls ein wichtiges Küchengadget, um Lebensmittel länger frisch zu halten. In drei verschiedenen Größen erhältlich unterstützen die fein gewebten Schüsselhauben auch, dass dein Kühlschrank nicht nach dem bedeckten Essen riecht.
  • Und zu guter Letzt ist das Einfrieren mit den Gefrierbeuteln aus Bio-Leinen (als 3er Set erhältlich) immer eine gute Wahl, um dein Gemüse, dein Obst, deine Kräuter oder andere feste Lebensmittel lange frisch zu halten. 

Die Mehrwegprodukte sind eine nachhaltige Wahl, um langlebige und qualitative Materialien zur Verfügung zu haben die eigene Küchen mit allem drum und dran nachhaltiger zu gestalten.

3. Richtig Portionieren beim Kochen

Indem beim Kochen die einzelnen Rezeptzutaten passend portioniert werden, werden alle satt ohne das Lebensmittel weggeworfen werden müssen. Dabei wird entweder weniger gekocht oder bewusst für mehrere Tage das Essen vorbereitet. 

  • Beim Beispiel Nudeln, wird eine ganze Packung gekocht, um Energie zu sparen und diese am nächsten Tag nur aufgewärmt werden muss.
  • Auch eine Beilage zur Hauptspeise kann mehrere Tage gut schmecken, wie zum Beispiel Salat oder Brot.
  • Wenn man mit einer größeren Gruppe feiert, kann auch jeder etwas mitbringen und jeder kann in seinen Schüsseln wieder etwas mitnehmen, bevor die Gastgeber nach der Feier Lebensmittel wegwerfen müssen.

4. Resteverwertung von Lebensmitteln

Für die Resteverwertung von Lebensmitteln braucht es Kreativität und Neugierde neue Dinge auszuprobieren. Folgende Beispiele haben wir dir mitgebracht:

Mit schon älterem Obst & Gemüse oder Grünabfällen bzw. Strünke:

  • Smoothie mit dem Mixer machen
  • Reste pürieren und mit ein, zwei Extrazutaten, wie Frischkäse oder Pesto zu einem Brotaufstrich weiterverarbeiten 
  • Eine Suppe kochen 
  • Mit altem Obst auch Kuchen backen

Übrig gebliebene Nudeln oder Kartoffeln:

  • mit Knoblauch und Olivenöl anbraten, um mit wenig Zutaten ein neues, super gut schmeckendes Gericht zu haben.

Weitere Ideen:

  • Reste nach beispielsweise einem Raclette-Abend, für eine selbstgemachte Pizza nutzen. 
  • Gut erhaltene Reste an ortsansässige Tafeln spenden.

5. Lebensmittel wieder genießbar machen

Oft sind wir zu voreilig, wenn es darum geht scheinbar veraltete, ungenießbare Lebensmittel wegzuschmeißen. Denn oft lässt sich vieles mit den richtigen Tricks noch retten. Wir hoffen, dass die folgenden Tipps helfen auch den optisch nicht mehr so schönen Lebensmitteln zu vertrauen.

  • Weiche Tomaten nicht mehr schnittfest? Dafür einfach 15 Minuten in kaltes Wasser legen und zack, ist die Tomate wieder schnittfest und kann optimal verwertet werden.
  • Altes Gemüse: Auch Salate, Kartoffeln und Karotten können durch ein Wasserbad wieder frisch und knackig werden. Beim Salat reicht oftmals schon eine halbe Stunde, während Karotten und Kartoffeln je nach Alterungsprozess bis zu einem Tag brauchen können bis sie wieder genießbar aussehen.
  • Hartes Brot wieder knusprig bekommen? Dafür das Brot mit Wasser anfeuchten, indem du es voll tröpfelst oder vorsichtig mit Wasser einreibst. Dann einfach auf den Toaster legen oder in den Ofen.

Deine Tipps sind gefragt!  

Welche Tipps und Angewohnheiten hast du, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren und trage so dazu bei, dass dieses wichtige Thema mehr Aufmerksamkeit erhält. Wir sind gespannt auf deine Ideen! 

Verpasse keine Tipps mehr!  

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Quellen:

BMEL (2021). Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten 2020, online verfügbar: hier

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